Manche Tiere sind gleicher. Lesung mit Susanna Harringer

Cover Susanna Harringer, Alle Tiere sind gleicher

Susanna Harringer, Alle Tiere sind gleicher

Coronabedingt findet die Lesung mit unserer Autorin zu Tierrecht und Tierverteidigung am 10. August 2020 um 19 Uhr statt. Im anschließenden Gespräch geht sie der Frage nach, ob und wie weit Analogien und Vergleiche der Geschlechterverhältnisse und der Behandlung der Tiere in unserer patriarchalen und kapitalistischen Gesellschaft möglich und erlaubt sind.
Wir freuen uns über ihren Besuch!

Wann und wo? Continue reading

Carol J. Adams in Wien

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Carol J. Adams, Überleben unter Fleischessern

Carol J. Adams, Zum Verzehr bestimmt

Carol J. Adams, Zum Verzehr bestimmt

Eine der wichtigsten Autorinnen zum Thema Tierrecht und Tierethik, Carol J. Adams, ist gerade in Wien und hält einen Gastvortrag auf der Veterinärmedizinischen Universität. Das freut uns umso mehr, Continue reading

Barbara Noske: Die Entfremdung der Lebewesen

Cover Noske Entfremdung Verlag Guthmann-PetersonDie Ausbeutung im tierindustriellen Komplex und die gesellschaftliche Konstruktion von Speziesgrenzen

 

350 Seiten
Format 14 x 20,3 cm
Aus dem Englischen von Sonja Thury
EUR 29,80/sfr 54,20
ISBN 978-3-900782-46-7  

Vegetarismus/ Veganismus

Über das Buch

In ihrer umfassenden Analyse beschäftigt sich die niederländische Kulturanthropologin Barbara Noske mit der historischen Entwicklung der Mensch-Tier-Beziehung, die den meisten Tieren nur mehr den Charakter verwertbarer Objekte zubilligt. Die Tierausbeutung im Kapitalismus findet im industriellen Maßstab statt und führt zur völligen Entfremdung der Tiere, von der Außenwelt, ihren Artgenossen, ihrem Körper, ihrem gesamten Dasein. Neben einer Darstellung der anthropozentrischen und letztlich androzentrischen Entwertung der Natur im westlichen Denken diskutiert sie die Kontinuitäten und Trennlinien zwischen Mensch und Tier und regt die Entwicklung einer Anthropologie der Tiere an.

Über die Autorin

Barbara Noske studierte in Amsterdam Kulturanthropologie und Philosophie. In den neunziger Jahren lehrte und forschte sie in Toronto im Bereich Umweltphilosophie, Umweltethik, Ökologie und Ökofeminismus. Gegenwärtig arbeitet sie in Sydney über die Mensch-Tier-Beziehung und die Geschichte der Domestikation. Sie engagiert sich im Umweltschutz und anderen sozialen Bewegungen, u. a. für die eingeborene Bevölkerung Australiens. Zu den anderen Tierrechtsbüchern des Verlags Guthmann-Peterson Noske dreht gründlich die Ordnungsprinzipien humanistischer Geschichten über Natur und Kultur um … In der fehlgelaufenen Mensch-Tier-Beziehung bricht die Analogie zu anderen Objektivierungen, die so oft im radikalen Diskurs beschworen wird, systematisch zusammen. Das ist das Schöne an Noskes Argumentation. Donna Haraway, University of California, Santa Cruz


Barbara Noske hat mit ihrem 350 Seiten starken Buch eine umfassende sozialanthropologisch-historisch und soziologische Analyse des Mensch-Tier-Verhältnisses abgeliefert. Es beleuchtet die Objektivierung, Verdinglichung und schließlich Ausbeutung von nicht-menschlichen Tieren in unserer Gesellschaft. … Zum Abschluss lässt sich sagen, dass Barbara Noske, eine sehr umfassende Analyse abgeliefert hat, die eine grundlegende Kritik an der Objektivierung von Tieren in unserer Gesellschaft äußert. Florian Beiner, Tierbefreiung – das aktuelle Tierrechtsmagazin, Dezember 2008

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